Advanced Drawer Fixture (ADF)
Das LXinstruments Advanced Drawer Fixture (ADF) ist ein standardisierter modular ausbaubarer Schubladenadapter für den Einsatz in der Elektronikfertigung. Aufgrund seiner Flexibilität und der Ethernet Kommunikationsschnittstelle eignet es sich für eine Vielzahl von Anwendungen, insbesondere im Bereich mittlerer Stückzahlen bei großer Variantenvielfalt.
Leistungsmerkmale:
- Verfügbar als 19 Zoll Einbaugerät oder als freistehendes Standgerät
- Servohub für variable Kontaktierung (z.B. mit zwei Kontaktierhöhen für kombinierten In-Circuit– und Funktionstest
- Kontakthub über Kniehebel - ermöglicht die Kontaktierung von Leiterplatten mit bis zu 300 Nadeln (1,5N)
- Großer Nutzraum von 240mm x 350mm x 150mm (Breite / Tiefe /Prüflingshöhe) für die Kontaktierung montierter Elektronikmodule und Leiterplatten. Die Kontaktierung kann von allen Seiten erfolgen
- Bauraum über dem oberen Wechselsatz für Kameras, Beleuchtung, Kennzeichnungsmodule etc.
- Werkzeugloser Adapterwechsel
- u.a. VPC Adapterinterface auf Basis von Gemini 2100 Modulen möglich
- Ethernet Kommunikationsschnittstelle und interaktives WEB-Interface, alternativ: voll ausgebaute Steuerung LXI-Class C
- Ventilinsel für die Ansteuerung von bis zu 8 kundenspezifischen Pneumatik-Funktionen im Grundgerät enthalten, dadurch reduzierte Adapterkosten
- Komplette Sicherheitstechnik mit Not-Aus Modul im Grundgerät, kann auch zur Abschaltung von externen Geräten wie z.B. Hochspannungsquellen verwendet werden.
Das ADF wurde von Grund auf als Standardgerät konzipiert. Als Ergebnis der Zusammenarbeit des Adaptionsspezialisten ATX Hardware GmbH und des Systemintegrators LXinstruments erhalten Sie höchsten Bedienkomfort, die Grundlagen für eine sehr effiziente Adapterentwicklung sowie die Zuverlässigkeit und Wartbarkeit eines Seriengeräts — und das zu einem gegenüber einer Sondermaschine deutlich reduzierten Preis.
Wechselsatzkonzept:
Jeder produktspezifische Wechselsatz besteht aus drei Komponenten:
- Unteres Nest (feststehend) mit bis zu 8 VP Kontaktmodulen
- Gefederte DUT Trägerplatte (wird in die Schublade eingelegt)
- Oberes Nest (über Servohub) mit bis zu 6 VP Kontaktmodulen
Beide Nester verfügen über eine hochwertige Adapterschnittstelle, die Leitungen zur oberen Wechselkassette werden über einen Kabelschlepp geführt. Um die Zahl der bewegten Leitungen zu minimieren, kann die Signalübergabe von der unteren zur oberen Wechselkassette alternativ über Übergabe-Kontaktblöcke mit Nadelkontaktierung geführt werden.
Nest-Kits und DUT Trägerplatten sind mit einem I2C EEPROM ausgestattet, das nach jedem Adapterwechsel vom System ausgelesen wird. Über einen applikationsspezifischen Code wird sichergestellt, dass der Kontakthub nur gefahren wird, wenn die eingelegten Wechselkassetten zueinander und zur DUT Trägerplatte passen. Im I2C EEPROM können zusätzlich Adapterseriennummern, Wartungsdaten und weitere kundenspezifische Daten abgelegt werden.
Bildverarbeitung:
Im Bereich oberhalb der oberen Wechselkassette finden Sie ausreichend Bauraum für die Integration von Kameras und Beleuchtungselementen. Durch den allseitig geschlossenen Aufbau der Advanced Drawer Fixture werden Einflüsse aufgrund wechselnden Fremdlichts wirkungsvoll ausgeschlossen. Der Abstand zwischen Objektiv und Prüfling liegt in Abhängigkeit von der Prüflingsgeometrie bei ca. 20cm. Dies ermöglicht den Einsatz preisgünstiger Standardobjektive und erspart den Einsatz aufwendiger Prismen und Spiegel zur Verlängerung des Strahlenganges.
Barcode Leser und Prüflingskennzeichnung
Anstelle von Bildverarbeitungskomponenten können in den Bauraum über dem oberen Nest alternativ auch Barcode-Leser und Kennzeichnungssysteme wie z.B. Label-Dispenser und Laser-Beschriftungssysteme integriert werden. Die Art des Ausbaus und die zu verwendenden Geräte bestimmen Sie aufgrund Ihrer Anforderungen selbst.
Schlechtteil Handling
Das Advanced Drawer Fixture erlaubt Ihnen eine elegante Absicherung des Prozesses für das Schlechtteil-Handling.
Wird ein Prüfling als „schlecht“ geprüft, dann öffnet die Schublade optional erst nach Quittierung durch den Benutzer über einen Taster auf der Front des Geräts. Die Statusanzeigen des Fixtures informieren den Benutzer unmittelbar über den Prüfstatus (Prüfung läuft, Gutteil, Schlechtteil)
Optional kann das ADF mit der Sensorik eines Schlechtteil-Ablagesystems verknüpft werden. Der Test eines neuen Prüflings ist dann blockiert, bis das „Schlechtteil“ von der Sensorik der Schlechtteil-Ablage als korrekt abgelegt erfasst wurde. Schlechtteil-Ablagesysteme sind als anwendungsspezifische Lösungen verfügbar.
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Download - Treiber
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