Netzgeräte und Quellen: programmierbare AC/DC-Stromversorgung
Programmierbare Netzgeräte und Quellen liefern eine präzise, flexible Stromversorgung für Entwicklung, Validierung und Produktion. Gegenüber einfachen Netzteilen lassen sich Spannung, Strom und Leistung kontrolliert einstellen, überwachen und in automatisierte Prüfabläufe integrieren. Damit eignen sich die Geräte für Anwendungen wie Baugruppen- und Batterietests, Inverter- und Antriebsprüfungen, End-of-Line-Tests, Power-Module oder ATE-Systeme.
Je nach Anwendung stehen ein- oder mehrkanalige Netzgeräte, AC-Quellen und DC-Stromversorgungen zur Verfügung – vom regelbaren Labornetzteil für Entwicklungsaufgaben bis zur programmierbaren Quelle für automatisierte Prüfstände.
Das Sortiment von LXinstruments umfasst mehr als 1.000 programmierbare Netzgeräte und Quellen in unterschiedlichen Ausführungen:
- DC-Modelle
- AC-Modelle
- DC + AC-Modelle
- mehrphasige AC-Modelle
- bidirektionale Geräte
- regenerative Geräte
Wenn Ihr Prüfaufbau keine Quelle, sondern eine Senke benötigt, finden Sie bei uns passende elektronische Lasten und Senken.
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Wissenswertes zu programmierbaren Netzgeräten und Quellen
DC-Netzgeräte: Gleichspannung kontrolliert bereitstellen
Einstellbare DC-Netzgeräte versorgen Baugruppen, Sensoren, Aktoren, Power-Module und Batterien mit stabiler Gleichspannung und einstellbarer Strombegrenzung. Im CV/CC-Betrieb arbeiten sie je nach Lastpunkt spannungs- oder stromgeregelt. Remote-Sense kompensiert Spannungsabfälle auf den Leitungen, damit der eingestellte Wert genauer am Prüfling anliegt.
Typische Einsatzbereiche sind Elektronikentwicklung, Baugruppenvalidierung und ATE-Prüfstände. Gerade dort müssen Prüflinge häufig unter wechselnden Lastpunkten sicher versorgt werden. Schutzfunktionen wie OVP, OCP und OPP begrenzen Überspannung, Überstrom und Überleistung und schützen so Prüfling, Verkabelung und Testaufbau.
Für leistungsstarke DC-Prüfaufgaben eignet sich aus dem LXinstruments-Portfolio die ITECH IT-M3900D DC-Hochleistungsversorgung.
AC-Netzgeräte und AC-Quellen: Netzbedingungen im Prüfstand nachbilden
AC-Netzgeräte und AC-Quellen erzeugen Wechselspannungen mit einstellbarer Amplitude, Frequenz und Wellenform. Damit lassen sich reale Netzbedingungen im Labor oder Prüfstand simulieren – vom stabilen Sinus bis zu Spannungseinbrüchen, Unterbrechungen, Flicker oder definierten Verzerrungen.
Einsatzbereiche sind Netznachbildung, Oberschwingungs- und THD-Prüfungen, Compliance-Tests, Inverterprüfungen und Antriebsvorprüfungen. Für automatisierte Prüfabläufe lassen sich AC-Netzgeräte über LAN, USB oder GPIB fernsteuern, in Prüfsoftware einbinden und mit Mess- oder Logging-Funktionen kombinieren.
Für regenerative Netzsimulationen und reproduzierbare AC-Prüfbedingungen bietet sich der ITECH IT7900 Netzsimulator an.
Warum programmierbare Netzgeräte wichtig sind
Programmierbare Netzgeräte machen Prüfabläufe reproduzierbar. Spannung, Strom, Leistung, Grenzwerte und zeitliche Abläufe werden als Sollwerte gespeichert, über Schnittstellen gesteuert und bei Bedarf automatisch wiederholt. Das ist wichtig für Entwicklung, Validierung, End-of-Line-Prüfung und technischen Service.
Rampen, Pulsprofile, Stufenfolgen und Sequenzen laufen über SCPI, API oder Gerätesoftware. So lassen sich Einschaltvorgänge, Lastwechsel, Unterspannungen und Grenzbereiche gezielt prüfen. Grenzwerte, Startbedingungen und Wiederholtests bleiben konsistent. Messergebnisse werden dadurch besser vergleichbar und nachvollziehbar.
Technische Details und Auswahlkriterien
Für die Auswahl zählen zunächst Spannung, Strom, Leistung, Schnittstellen und die geforderte Betriebsart. Darüber hinaus unterscheiden sich die Kriterien je nach Gerätetyp.
Bei DC-Netzgeräten stehen stabile Gleichspannung, einstellbare Strombegrenzung und ein sauberes Regelverhalten im Vordergrund. Wichtige Auswahlkriterien sind Auflösung, Restwelligkeit, CV/CC-Betrieb, Remote-Sense, Reaktionsverhalten bei Lastwechseln und die Möglichkeit zur Leistungssteigerung über Serien- oder Parallelschaltung im Master/Slave-Betrieb.
Bei AC-Quellen kommen Amplitude, Frequenzbereich, Wellenform, THD-Werte und Phasenfähigkeit hinzu. Je nach System lassen sich ein- oder mehrphasige Anwendungen sowie Netznachbildungen, Spannungseinbrüche, Unterbrechungen oder definierte Verzerrungen abbilden.
Für Anwender ergeben sich daraus vor allem diese Vorteile:
- Definierte Vorgabe von Spannung, Strom, Leistung und Grenzwerten
- Wiederholbare Prüfbedingungen für Labor, Validierung und Produktion
- Schutzfunktionen wie OVP, OCP und OPP gegen Fehlparametrierung und Überlast
- Schnittstellen, SCPI, Datenexport und Trigger-Funktionen für automatisierte Prüfabläufe
- Skalierbare Leistung durch Master-/Slave-Betrieb, Leistungs- oder Phasensynchronisierung
- Bei DC-Netzgeräten: CV/CC-Betrieb, Remote-Sense und kontrollierte Strombegrenzung
- Bei AC-Quellen: einstellbare Frequenz, Wellenform, THD-Werte und Phasenfähigkeit
FAQs
Was ist der Unterschied zwischen DC- und AC-Netzgeräten?
DC-Netzgeräte liefern Gleichspannung mit kontrolliertem Ausgangsstrom. Sie eignen sich für Baugruppen, Sensoren, Power-Module, Batterien und andere Prüflinge, die mit definierter Gleichspannung betrieben werden.
AC-Netzgeräte erzeugen Wechselspannung mit einstellbarer Frequenz, Amplitude und Wellenform. Sie werden eingesetzt, wenn Netzbedingungen simuliert oder Wechselspannungsgeräte geprüft werden sollen.
Wo werden Labornetzgeräte und regelbare Netzteile eingesetzt?
Labornetzgeräte werden in Entwicklung, Service, Baugruppenvalidierung, Produktion und ATE-Systemen eingesetzt. Je nach Anwendung reichen die Anforderungen von kompakten Laboraufbauten bis zu leistungsstarken Prüfständen.
Was unterscheidet programmierbare Netzgeräte von einfachen Netzteilen?
Programmierbare Netzgeräte speichern Sollwerte, Grenzwerte und Testsequenzen. Sie lassen sich fernsteuern, in Prüfsoftware einbinden und für wiederkehrende Tests automatisieren.
Linear- oder Schaltnetzteil – was ist besser geeignet?
Linearnetzgeräte sind sinnvoll, wenn geringes Rauschen und stabile Ausgangswerte entscheidend sind. Schaltnetzteile eignen sich besser für hohe Leistung, kompakte Bauform und effiziente Stromversorgung. In anspruchsvollen Laboraufbauten werden beide Konzepte häufig kombiniert.
Beratung und Auswahl bei LXinstruments
LXinstruments entwickelt und liefert Messtechnik für Funktionstests, Power-Systeme und elektrische Sicherheit mit Fokus auf den LXI-Standard. Im Shop finden Sie Netzgeräte, Quellen, elektronische Lasten, Messgeräte und Zubehör für Entwicklung, Produktion und ATE-Integration.
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