Bidirektionale Last
Was ist eine bidirektionale Last?
Eine bidirektionale Last ist ein elektronisches Quelle-Senke-Prüfgerät, das elektrische Energie nicht nur aufnehmen, sondern je nach Betriebsart auch bereitstellen kann. Sie wird für DC- und AC-Prüfungen eingesetzt, wenn der Energiefluss zwischen Prüfling und Prüfgerät in beide Richtungen erfolgen soll – zum Beispiel bei Batterien, Energiespeichern, Wechselrichtern, bidirektionalen Netzteilen oder DC/DC-Wandlern
Im Senkenbetrieb belastet die bidirektionale Last den Prüfling wie eine elektronische Last. Im Quellenbetrieb arbeitet sie als Strom- oder Spannungsquelle. Dadurch lassen sich Lade- und Entladevorgänge, Rückspeisesituationen, Lastwechsel und Betriebszustände moderner Leistungselektronik realitätsnah prüfen
Wichtig ist: Bidirektional bedeutet nicht automatisch regenerativ. Eine bidirektionale Last kann Energie aufnehmen und abgeben. Ob die aufgenommene Energie in Wärme umgesetzt, intern weitergeleitet oder ins Versorgungsnetz zurückgespeist wird, hängt vom Gerätetyp ab
Typische Auswahlkriterien sind AC- oder DC-Betrieb, Spannungsbereich, Strombereich, Leistung, Regelgeschwindigkeit, Messgenauigkeit, Betriebsarten, Schnittstellen und Rückspeisefähigkeit.
Weitere Informationen und passende Produkte finden Sie in der Kategorie Elektronische Lasten.
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