MPPT (Maximum Power Point Tracking)
Was bedeutet MPPT und wie funktioniert es?
MPPT steht für Maximum Power Point Tracking. Die Technologie sorgt dafür, dass ein Solarmodul möglichst nahe an seinem optimalen Arbeitspunkt betrieben wird – dem Maximum Power Point. An diesem Punkt liefert das Modul die höchste nutzbare Leistung aus Spannung und Strom.
Dieser Arbeitspunkt ist nicht konstant. Er verändert sich durch Sonneneinstrahlung, Temperatur, Alterung der Module oder Teilverschattung.
Ein MPPT-Regler überwacht deshalb laufend die elektrischen Werte des Solarmoduls und passt den Arbeitspunkt dynamisch an. So wird die verfügbare Solarenergie möglichst effizient in nutzbare elektrische Energie umgewandelt, zum Beispiel zum Laden einer Batterie oder zur Einspeisung über einen Wechselrichter.
Ein weiterer Vorteil liegt in der flexibleren Auslegung des Systems. Die Modulspannung muss nicht exakt zur Batteriespannung passen. Der Regler wandelt eine höhere PV-Spannung in passenden Ladestrom um und nutzt dadurch die verfügbare Leistung besser aus.
Wo wird MPPT eingesetzt?
MPPT-Technologie findet sich heute in vielen modernen Photovoltaik-Komponenten. Dazu gehören vor allem:
- Solar-Laderegler für Inselanlagen, Wohnmobile, Boote und autarke Energiesysteme
- Hybrid-Wechselrichter für PV-Anlagen mit Batteriespeicher
- String-Wechselrichter für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen
- Mikrowechselrichter für modulnahe Leistungsoptimierung
Weiter Informationen und passende Produkte finden Sie in der Kategorie Simulatoren.
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