Netzsimulator
Was ist ein Netzsimulator?
Ein Netzsimulator, auch Grid Simulator genannt, erzeugt am Prüfstand definierte elektrische Netzbedingungen. Er wird eingesetzt, wenn Geräte nicht nur unter normalen Netzverhältnissen, sondern auch bei gezielten Abweichungen geprüft werden sollen. Passende Geräte finden Sie in der Kategorie Netzsimulatoren und Simulatoren.
Je nach Ausführung lassen sich zum Beispiel Spannung, Frequenz und Wellenform verändern. Dadurch können Spannungseinbrüche, Überhöhungen, Frequenzabweichungen oder Oberschwingungen reproduzierbar untersucht werden.
Typische Prüflinge sind Wechselrichter, Energiespeicher, Ladegeräte und andere Geräte, die im Betrieb mit dem Stromnetz verbunden sind.
Ein Netzsimulator unterscheidet sich damit von einer einfachen programmierbaren AC-Stromversorgung. Im Vergleich zu einer AC-Stromversorgung ermöglicht ein Netzsimulator gezielte Tests des Verhaltens von Prüflingen bei wechselnden Netzbedingungen. Passende Geräte dieser Klasse finden Sie in der Kategorie Netzgeräte / Quellen.
Speist der Prüfling während des Tests Leistung zurück, wird ein Netzsimulator benötigt, der diese Leistung aufnehmen kann. Regenerative Vierquadranten-Systeme können die aufgenommene Energie zusätzlich in das Versorgungsnetz zurückführen.
Ist ein Grid-Simulator dasselbe wie ein Netzsimulator?
Ja. Grid Simulator ist die englische Bezeichnung für einen Netzsimulator. Im Deutschen wird auch die Schreibweise Grid-Simulator verwendet.
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