Schutzleiterwiderstand
Was ist der Schutzleiterwiderstand?
Der Schutzleiterwiderstand ist der elektrische Widerstand zwischen berührbaren, leitfähigen Teilen und dem Schutzleiteranschluss eines elektrischen Betriebsmittels, der einen sicheren Ableitpfad für Fehlerströme gewährleistet.
Dabei muss der Schutzleiterwiderstand unter dem in den einschlägigen Normen festgelegten Grenzwert liegen. Gerade elektrische Betriebsmittel der Schutzklasse I erfordern mit ihrem metallischen und leitfähigen Gehäuse eine besondere Schutzmaßnahmen. Vor allem nach jahrelanger Nutzung kann sich
die Isolierung und die Kontaktqualität
von solchen Geräten verschlechtern. Die Schutzleiterprüfung ist eine unverzichtbare Sicherheitsprüfung, da mit ihr mögliche
gefährliche Berührungsspannungen
festgestellt und entgegengewirkt werden können. So wird die Gefahr für den Nutzer minimiert und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften dauerhaft sichergestellt.
Der Schutzleiterwiderstand wird nach festgelegten Normen (z. B. DIN VDE 0701-0702) gemessen und sollte bei Leitungen bis 5 m Länge den Wert von 0,3 Ohm nicht übersteigen.
Weitere Informationen zur Schutzleitern finden Sie bei den Schutzleiterprüfgeräten.
Die Schutzleiterprüfung ist Teil der elektrischen Sicherheit und gehört damit zu den grundlegenden Anforderungen im Arbeitsschutz.
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